10 Arten von E-Learning-Software, welche ist die richtige? – Ein Vergleich

Dass E-Learning-Software eine hohe Relevanz einnimmt, ist keine Neuigkeit. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben Unternehmen im Jahr 2016 von den rund 33,5 Milliarden Euro, die sie in berufliche Weiterbildung investierten, 50% für E-Learning, d.h. Onlinekurse, Lernvideos, computerbasierte Selbstlernprogramme, verwendet [1].

Dabei sind es vornehmlich die Themen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Aufrechterhalten der Wettbewerbsfähigkeit, die mittels E-Learning-Software angegangen werden.

Laut Bitkom haben sieben von zehn Mitarbeitern im Job keine Zeit für Weiterbildung und geben an, dass sie sich nicht für die digitale Arbeitswelt gerüstet fühlen [2]. Um dem Dilemma entgegenzuwirken ist es wichtig, neben der Auswahl der geeigneten E-Learning-Software, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie in Unternehmen gelernt wird. Das von Morgan McCall, Robert Eichinger und Michael Lombardo entwickelte 70:20:10-Modell beantwortet diese Frage:

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des Lernens passiert On-the-Job, wie etwa bei der praktischen Anwendung von Wissen. Beispielsweise bei der Auseinandersetzung mit fordernden Aufgaben, Problemen, neuen Arbeitsbereichen und Projekten. Ein fester Rahmen (wie zum Beispiel ein Seminar mit Zeitplan) entfällt, dafür sucht sich der Lernende im richtigen Moment die richtigen Lerninhalte, mit denen er eine anstehende Aufgabe meistern kann.

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des Lernens passiert in sozialer Interaktion, wie beispielsweise beim Mentoring und Coaching, beim Austausch mit Kollegen oder in sozialen Netzwerken und bei der Teilnahme an Gremien und Arbeitskreisen.

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des Lernens passiert in formalen Lernprozessen, wie zum Beispiel in Präsenzseminaren, E-Learning- oder Blended-Learning-Maßnahmen oder anderen geplanten Lern- und Trainingsangeboten.

Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, die Bereiche, in denen gelernt wird, optimal zu unterstützen.
Bitkom-Präsident Achim Berg ist der Meinung, dass „neben der Motivation der Mitarbeiter […] auch das vorhandene Zeitbudget und das Angebot an Weiterbildungen durch den Arbeitgeber eine entscheidende Rolle“ spielen. Dabei sei vor allem das Management gefordert und lebenslanges Lernen müsse rein in die unternehmerische Praxis [2].

Nur welche E-Learning-Software ist die passende? Erfolgt die Auswahl basierend auf derzeitigen Trends und Hypes, stehen Micro Learning, Gamification, Mobile Learning und Simulationen ganz oben auf der Liste.

Quelle: https://webcourseworks.com/elearning-predictions-hype-curve/ [3]

Nur ist das nicht immer die richtige Wahl.

Wichtiger ist, dass die Art des einzusetzenden E-Learnings weniger ein Hype-Thema ist, sondern zum Szenario des Unternehmens passt. Natürlich macht es Sinn, möglichst viel an Unterstützung für die Mitarbeiter in dem Bereich zur Verfügung zu stellen, in welchem 70% des Lernens stattfindet. Allerdings dürfen unternehmensspezifische Fragestellungen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Fehlt beispielsweise die Zeit für formale Lernprozesse, findet wenig Mentoring oder Coaching im Unternehmen statt? Dann sollte die gewählte Lösung den Fokus auf den Erwerb von Wissen „On-the-Job“ legen. Oder liegt der Schwerpunkt des Unternehmens auf formalen Lernprozessen? Existieren viele branchenspezifische Regularien, die häufig getestet werden müssen? Dann sollte die gewählte E-Learning-Lösung vor allem die formalen Lernprozesse und Compliance-Trainings unterstützen.

Um einen Einblick in die unterschiedlichen Softwarelösungen, entsprechend dem 70:20:10-Modell zu geben, werden im Folgendem Softwarelösungen dem Modell zugeordnet. Konkret geht es darum: Was braucht das Unternehmen an Software und welche speziellen Features sollten beinhaltet sein, um das spezifische Lernszenario des Unternehmens abzubilden zu können?

Erstellen der Lerninhalte

Auch wenn die Anzahl der MOOC (Massive Open Online Course) von Tag zu Tag steigt, benötigen Unternehmen die Möglichkeit, neben den offen zugänglichen Trainings selbst konzipierte Unterstützungen für ihre Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise um das individuelle Wissen für ihre Branche abzubilden. Eine Checkliste im richtigen Moment mit zusätzlicher Bereitstellung von kontextbezogenen Fragestellungen und einem virtuellen Mentor können eine große Unterstützung für die Mitarbeiter darstellen.

Auch wenn Unternehmen die E-Learning-Erstellung in fremde Hände geben, ist häufig gewünscht, die einmal erworbenen Inhalte zumindest selbstständig zu modifizieren, zu aktualisieren oder zu erweitern. Viele Unternehmen nutzen sogar nur eigens erstellte E-Learnings, um gänzlich unabhängig zu sein und jederzeit bedarfsgerechte Inhalte pflegen zu können. Autorentools und Autorensysteme ermöglichen die Erstellung von digitalen und interaktiven Lerninhalten. Gemein haben die meisten Autorensysteme, dass keine Programmierung zur Erzeugung des Lernstoffs nötig ist. Dabei unterscheiden sie sich dahingegen, ob es sich um eine webbasierte Cloud-Lösung oder eine Desktop-Variante handelt. Die cloudbasierte Variante erfordert keine Installation beim Autor und ermöglicht die kollaborative Zusammenarbeit in Teams mit Workflows, Kommentarfunktionen und Freigabeprozessen für den E-Learning-Erstellungsprozess. Ein weiteres großes Unterscheidungskriterium ist, ob das Autorensystem die Erstellung von responsiven Inhalten ermöglicht, und somit den Endanwendern beliebige Freiheiten bezüglich der Wahl des Endgerätes beim Lernen gibt.

Multimedia

On the Job

Auch 2018 ist YouTube auf Platz 1 der „Top 200 Tools für Learning“ [4]. Erziehungswissenschaftlerin Anja Fey meint hierzu: „Videosequenzen haben aber nicht nur kognitive, sondern darüber hinaus auch motivationale und emotionale Funktionen“ [5]. Die Einbettung von Multimedia wie Audio und Video ist daher eine gute Option, Mitarbeitern ansprechende Inhalte – On the Job – zur Verfügung zu stellen. Die meisten Autorensysteme bieten Möglichkeiten für die Integration von Audio und Video.

Simulationen

On the Job

Szenariobasiertes Lernen oder interaktives Verhaltenstraining ermöglichen, dass Mitarbeiter ein praxisnahes Training erhalten. Watch-Rate-Compare von inside ist beispielsweise ein Online-Verhaltenstraining, welches im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen eingesetzt werden kann. Neben Fachkompetenz können Mitarbeiter damit Soft Skills, also Kompetenzen im Umgang mit anderen Menschen – wie soziale, kommunikative oder personale Kompetenzen – vermittelt werden. Einige Autorensysteme bieten für die Erstellung solcher Szenarien spezielle Unterstützung an.

Wissensmanagement

On the Job
Soziale Interaktion

Durch Unternehmen konzipierte E-Learning-Inhalte bestehen aus einer großen Menge an Wissen. Daher haben einige Anbieter Konzepte von Wissensmanagement-Systemen integriert. Der Ansatz des Single-Source-of-Truth garantiert, dass einmal erstellte Inhalte für unterschiedliche Szenarien zur Verfügung stehen und nur an einer Stelle zu modifizieren oder aktuell zu halten sind. So wird die Konsistenz der Lerninhalte auch bei fachbereichsübergreifenden Zugriffen gewährleistet. Der einmal erstellte Content kann beispielsweise in Micro Learnings, Lernkarten, Arbeitshilfen, Handbüchern, WBTs, Scenario Based Trainings und auch zu Test- und Prüfungszwecken Verwendung finden. Durch die Integration von Wissensmanagement in den Autorensystemen ist neben der Konsistenz eine enorme Zeitersparnis bei der Erstellung der Lerninhalte für die Autoren gegeben.

Frei oder geführt? Wie sollen die Mitarbeiter lernen?

On the Job
Soziale Interaktion

Die Art, wie Wissen zur Verfügung gestellt wird, unterscheidet sich massiv. Kann das Autorensystem nur geführte Lerninhalte erstellen, wie sie typisch für WBTs (Web Based Trainings) sind, oder dem Mitarbeiter beliebige Freiheiten beim Wissenserwerb ermöglichen, wie beispielsweise eine Lernwelt.

Quiz – Wissensüberprüfung

On the Job
Soziale Interaktion

Laut eLearning Guild Research von 2019 mit 961 Befragten sind Quiz-Features mit 44% die meist verwendeten, an zweiter Stelle werden Audios mit 34,5% genannt [6]. Ansprechende Quiz tragen zur Motivationssteigerung der Mitarbeiter bei. Neben den üblichen Single- und Multiple-Choice-Aufgaben stellen Autorensysteme häufig Aufgabentemplates mit Drag- and Drop-, Memory-, Kreuzworträtsel-, Zuordnungs-, Lückentextaufgaben und vielen weiteren zur Verfügung.

Nicht nur die Erstellung der Lerninhalte ist von zentraler Bedeutung – auch die Frage,​ wie diese dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden, sollte vorab geklärt werden.

Bereitstellung der Lerninhalte

Zur Bereitstellung der entwickelten Lerninhalte stehen eine Vielzahl an Lernmanagement-Systemarten und Plattformen zur Verfügung, die in der Regel auch die Verwaltung der Nutzerdaten mit Zugriffsbeschränkungen und die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden unterstützen.

Nach der Definition von Schulmeister (2003) [7] stellen Lern-Management-Systeme (LMS) zumindest die folgenden Funktionen bereit:

  • Benutzerverwaltung und Kursverwaltung
  • Rollen- und Rechtevergabe
  • Kommunikationsmethoden
  • Darstellung von Kursinhalten
  • Lernobjekte und Medien
  • Speicherung von Lernstandsdaten

Je nach Fokus der einzelnen Lern-Management-Systeme unterscheiden sie sich bezüglich der angebotenen Funktionen. Beim Learning-Content-Management-System (LCMS) handelt es sich um eine Weiterentwicklung eines LMS, in dem neben der Bereitstellung von Lerninhalten und der Administration des Zugriffs auf diese, zusätzlich die Produktion des Lernstoffs möglich ist. LCMS beinhalten ein Autorentool zum Erstellen, Editieren, Verwalten und Wiederverwenden von Content.

Wissensmanagement oder/und Lernmanagement?

On the Job
Soziale Interaktion

Im Gegensatz zu den Lern-Management-Systemen dienen Content-Management-, Dokumenten-Management-, Wissensmanagement-Systeme und Wikis vor allem dazu, eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten (Content) in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen. Auch wenn Unternehmen die Art von Systemen einsetzen, um relevante kontextsensitive Informationen darzustellen und zur Verfügung zu stellen, ist es kein Ersatz für ein System, das die Interaktion des Mitarbeiters mit Lerninhalten ermöglicht.

Just-in-time

On the Job

Performance-Support-Systeme sind speziell dafür konzipiert, bedarfsorientierten Zugriff und Lernen am Arbeitsplatz zur Erfüllung der aktuellen Aufgabe zu ermöglichen. Ein Beispiel für ein Performance-Support-System, das viele außerhalb der Arbeit nutzen, ist das Navigationssystem im Auto. Allgemein geht es bei Performance-Support-Systemen in der Arbeitswelt darum, Hinweise, Ressourcen oder Werkzeuge, die innerhalb des Arbeitsprozesses benötigt werden, durch das System, in geeigneter Form, zur Verfügung zu stellen. Das können Checklisten, Spickzettel, Bedienungsanleitungen, FAQs, aber auch Videos sein. Im Prinzip ist alles vorstellbar, was online zur Verfügung gestellt werden kann und den Arbeitsprozess unterstützt. Beispielsweise ermöglichen eduBeacons oder QR-Codes situativ, individuell und adaptiv am Arbeitsplatz mit mobilen Endgeräten zu lernen. eduBeacons sind kleine Bluetooth-Sender, die Signale an mobile Endgeräte senden. Damit können maßgeschneiderte Wissenseinheiten gezielt, kontextbezogen, zielgruppenadäquat und ortsunabhängig zum geeigneten Zeitpunkt dem richtigen Empfänger vermittelt werden. So werden Mitarbeitern

  • entsprechend ihrer Kompetenz (Kenntnisstand und Berechtigung),
  • nebst Beachtung von Ort und Zeit
  • und unter Berücksichtigung des Zustands der Umgebung bzw. der Infrastruktur

individuelle Lern- bzw. Wissenseinheiten oder Arbeitshilfen empfohlen und auf einem mobilen Endgerät zur Verfügung gestellt. Die bereitgestellten Inhalte für Performance-Support-Systeme müssen häufig durch geeignete Autorensysteme erstellt werden.

Die Lernerfahrung steht im Vordergrund – Learning Experience Platform (LXP)

On the Job
Soziale Interaktion

Jede Lernerfahrung kann als Learning Experience bezeichnet werden. Learning-Experience-Plattformen ermöglichen personalisierte und soziale Learning Experiences für die Lernenden bereitzustellen. Darüber hinaus können Lern- und Karrierepfade abgebildet werden, die eine Verbesserung der Kompetenzentwicklung ermöglichen. Der große Unterschied zu allgemeinen Lern-Management-Systemen besteht darin, dass Lern-Management-Systeme administratorgesteuert, wohingegen Learning-Experience-Plattformen mitarbeitergesteuert sind. Darüber hinaus handelt es sich bei LXP um offene Plattformen, die erlauben, dass die Mitarbeiter Inhalte hinzufügen. Im Gegensatz dazu ist dies bei LMS allein den Administratoren und Autoren vorbehalten. Des Weiteren liegt der Fokus von LMS häufig bei der Sicherstellung der branchenspezifischen Regularien, an die sich Mitarbeiter halten müssen, wohingegen LXP die Steigerung des Business Impacts im Fokus haben [8].

Fokus Lerner – Adaptive Lernsysteme

Soziale Interaktion

Adaptive Lernsysteme – in den USA Intelligent Tutoring Systems (ITS) genannt – passen sich an den Lernenden hinsichtlich der Lernpräferenzen und des Lernfortschritts an. Eine Lernumgebung gilt als adaptiv „wenn sie in der Lage ist, die Aktivitäten ihrer Nutzer zu beobachten, diese auf der Basis spezifischer Wissensmodelle zu interpretieren, aus den interpretierten Aktivitäten Nutzerpräferenzen und Bedürfnisse abzuleiten, diese angemessen in zugehörigen Modellen abzubilden und schließlich auf Grundlage des vorhandenen Wissens und der vorliegenden Thematik, den Lernprozess dynamisch zu vereinfachen“ [9]. Beispielsweise gibt es Mitarbeiter, die Videosequenzen zur Unterstützung präferieren, und wenn sie eine Auswahl haben, ein kurzes Video zu sehen oder einen Text zu lesen, meist das Video bevorzugen. Adaptive Lernsysteme merken sich die Auswahl des Mitarbeiters (Lernpfade) und schlagen ihm entsprechende Inhalte vor. Auswertungen von Tests oder Quiz geben Einblicke darüber, auf welchem Qualitätsniveau sich ein Mitarbeiter befindet. Entsprechend der Ergebnisse werden dem Lerner dann passend zu seinem Lernpfad und Qualitätsniveau Lerninhalte zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus unterstützen adaptive Lernsysteme die Zusammenarbeit von Mitarbeitern mit gleichen Zielen. Diese Systeme nutzen häufig maschinelles Lernen oder künstliche Intelligenz, um derartige Vorhersagen zu tätigen.

Das Lernen passiert in sozialer Interaktion

Soziale Interaktion

Social-Learning-Systeme, Social-Learning-Plattformen und Social-Networking-Systeme sind Systeme, die soziales Lernen unterstützen. Social Learning geschieht dabei vor allem durch die aktive Rolle des Mitarbeiters innerhalb einer Community, auf eine Aufgabenstellung bezogen. Die Bandbreite der Softwarelösungen, die die aktive Rolle unterstützen, ist groß:

  • Blogs mit Like und Dislike, Comment- und Follow-Funktion
  • Videoportale
  • Podcasts
  • Wikis
  • Systeme, die Content Sharing unterstützen
  • Internetforen und Diskussionsforen
  • Systeme, die Umfrageerstellungen ermöglichen
  • Instant Messenger

Die Social-Learning-Systeme verknüpfen unterschiedliche Softwarelösungen mit bestehenden Trainingsangeboten, um den Mitarbeiter in eine aktive Rolle zu bringen. Das bedeutet, dass neben dem user-generated Content auch Lerninhalte von Autoren – über Autorentools und entsprechende Lern-Management-Systeme – bereitgestellt werden.

mLearning – Lernapps

On the Job
Soziale Interaktion
Formale Lernprozesse

Lernapps ermöglichen das Lernen über ein mobiles Gerät. Häufig unterstützen Autorensysteme und Lern-Management-Systeme die Erstellung von responsiven Inhalten, die über das Web zugänglich sind. Im Gegensatz zu Lernapps wird der Content über den Browser des mobilen Geräts abgerufen. Spezielle Lernapps stellen die Inhalte innerhalb einer App bereit, sodass beispielsweise die Anmeldung im System entfällt und die Hardware des Gerätes nativ verwendet werden kann. Klassische mobile Inhalte sind:

  • Kompakte Lerntexte
  • Ausgewählte Inhalte aus Lernplattformen
  • Lernkarten und Vokabeltrainer
  • Wissensdatenbanken, Lexika, Glossare und Wörterbücher
  • Wissenstests
  • Podcasts

Dabei steht der schnelle Informationsabruf (Just-in-time), die Ad-hoc-Kommunikation und der Austausch innerhalb der Lern-Community im Vordergrund [10].

Fazit

Unternehmen, die E-Learning einführen, stehen vor der großen Herausforderung, passende Softwarelösungen zu finden. Dabei ist es wichtig, die Ziele und Anwendungsszenarien zu beachten und die Zielgruppe im Fokus zu haben. Laut eLearning Guild Research von 2019 verwenden 72% zwei und mehr Tools, um ihren Bedarf abzudecken [6].

Autorensysteme sind dafür konzipiert, didaktisch und methodisch aufbereitete Lerninhalte zu erstellen. Häufig bieten sie eine Vielzahl an Medien und Templates, sodass es auch für ungeübte Autoren möglich ist, gute Lerninhalte zur Verfügung zu stellen, die zu einer hohen Akzeptanz bei den Mitarbeitern führen.

Auch wenn viele Lern-Management-Systeme und Plattformen Autorenfunktionalitäten anbieten, liegt der Fokus in der Bereitstellung der Lerninhalte und nicht in der Erstellung dieser.

Bei der Auswahl der Software sollte die Fragestellung, wie in dem Unternehmen gelernt wird, zudem entsprechend des 70:20:10-Modells Beachtung finden und somit Überlegungen angestellt werden, ob die gewählten Tools wirklich eine Problembewältigung für das spezifische Unternehmensszenario darstellen. Gerne berät Sie inside bei der Auswahl einer für Ihr Unternehmen passenden E-Learning-Lösung.

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